TSV Steinhilben

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TSV-Jedermänner auf Sizilien-Reise

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Vom 22.-29.April 2017 verbrachten 11 Jedermänner des TSV gemeinsam mit ihren Frauen eine Woche auf Sizilien. Sportkamerad Michele Sanfilippo aus Trochtelfingen, selbst Sizilianer, hatte die Reise vorzüglich organisiert. Untergebracht und kulinarisch bestens versorgt war die 21-köpfige Gruppe in einem Agritourismo inmitten eines Weingutes in San Venerina in der Nähe von Catania mit Blick auf den Ätna.

Mit Mietwagen wurden während der Woche alle wichtigen Ziele in der Region angesteuert:

Taormina, einer der berühmtesten Urlaubsorte der Welt mit der Isola Bella, seinem antiken Theater und seinem einzigartigen Panorama. Ein Abstecher in die Schlucht von Alcantara durfte natürlich auch nicht fehlen.

Panorama in Taormina

Syrakus, die Stadt des Archimedes beeindruckte die Steinhilber mit seinem Archäologischen Park, dem griechischen Theater, seinem Dom und dem großartigen Bau der Wallfahrtskirche Madonna delle Lacrime.

In Catania am Hang des Ätna, besuchte man den Dom, mit dem Grab des Komponisten Vincenco Bellini, den Elefantenbrunnen und schlenderte über den quirligen Markt. Besonders verrückt und chaotisch ist der Verkehr in der 300.000 Einwohner großen Stadt.

Mit dem Boot ließen sich die Ausflügler von Milazzo auf die Insel Vulkano, eine der Äolischen oder auch Liparischen Inseln übersetzen. Dort genossen sie den schwarzen Strand und ein Bad im, von unterirdischen Thermalquellen erwärmten Meerwasser oder im Schwefelschlamm-Teich. Eine Gruppe bestieg den  400m hohen Krater des noch immer aktiven Vulkans Gran Cratere, in dem aus unzähligen Löchern Rauch und nach faulen Eiern stinkender Schwefeldampf austritt. Vom Kraterrand bot sich ein grandioser  Ausblick zum 200m tiefer liegenden Kratergrund und zu den Inseln Lipari, Vulcanela, Panarea und Stromboli.

Das Highlight der Reise war eine geführte Treckingtour am Ätna, dem höchsten und aktivsten Vulkan Europas. Von der Bergstation der Seilbahn auf 1.910m, stieg die Gruppe über Schnee- und Lavafelder und entlang eines 10 Tage alten Lavastromes, der immer noch warm war und in 20cm Tiefe einen Holzstab zum Brennen brachte, bis zum Krater Barbagallo auf 2.980m auf.

10 Tage alter Lavestrom                                                          Krater Barbagallo auf 2.980m

Leider ist die geplante Besteigung des Hauptkraters auf 3.345m  zur Zeit wegen der aktuellen Ausbrüche vom März und April verboten. Den Grund dafür sollten die Jedermänner 2 Tage später miterleben. Am Abend vorher waren von ihrer Unterkunft aus 2-3 rote Leuchtspuren am Ätna zu erkennen, die bis zum frühen Morgen zu glühenden Lavaströmen auf beiden Seiten des Süd-Ost-Kraters heranwuchsen und so den wenigen, schon wachen Steinhilbern ein eindrucksvolles Naturschauspiel geboten wurde. Eine schwarze Rauchfahne zeugte noch den ganzen Tag über vom aktuellen Ausbruch des Ätna.

Ätna - Ausbruch am 27.April 2017   (Foto Rainer W.Gutbrod, 5:00 Uhr morgens, Blick vom Agriturismo))

Trotz eines dicht gedrängten Kulturprogramms blieb noch genügend Zeit, für eine Weinprobe, Erholung am Pool und natürlich die Einkehr in Cafes und Bars um sich die Spezialitäten Siziliens munden zu lassen.

Vielen Dank an Michele und seine Frau Maria für eine gelungene, interessante, erlebnisreiche Woche auf Sizilien.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 15. Mai 2017 um 08:38 Uhr  

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